Ende nach 75 Jahren

Nach 75 Jahren hat die leichte Flab den Ausbildungsstandort Payerne verlassen!

Per 01.01.2018 wird die Ausbildung der leichten Fliegerabwehr Stinger durch den Bereich GWA BODLUV 33 geführt ab Standort Emmen mit Ausbildungsstandort Grandvillard (als Übergangslösung) sichergestellt.

Die Überführungsfeier fand am 01.12.2017 im Beisein der Berufskader und eingeladenen Ehemaligen im Emmen statt.

Zum gleichen Zeitpunkt wurde auch das neue Truppenabzeichen des LVb Flab 33 vorgestellt.  Der Lehrverband steht unter dem Motto:

"EX VERBIS AD OPUS"

"Den Worten folgen Taten".

                                             

 

 

Kleines Tagebuch unserer Romreise vom 25.-29.09.2017

Montag, 25.09.2017

Pünktlich treffen alle ab Genf Reisenden beim Check-In auf dem Flughafen Genf ein und auch die drei Reisenden ab Zürich haben für ihren Flug keine Verspätung. 

Die Flugzeuge heben wie geplant ab und so treffen wir uns alle nach längerem hin und her letztendlich doch noch auf dem Flughafen Rom Fiumicino. Die "verlorene" Zeit hätten wir auch so oder so aufwenden müssen, kam doch auch unser Transport mit etlicher Verzögerung an um uns abzuholen. Mit Gepäck und allen Reisenden geht die Fahrt zum Hotel wo uns Antoine Sauge bereits erwartet. Die Zimmer sind flugs bezogen, die notwendigen Informationen und Unterlagen er- und verteilt. So machen wir uns auf den ersten gemeinsamen Fussmarsch durch Rom, vorbei am Restaurant wo das Nachtessen geplant ist und dann zum Einsteigeplatz für die Stadtbusrundfahrt. Das Wetter ist gut, nicht zu kalt und nicht zu warm. Die Rundfahrt dauert seine Zeit und so legt sich schon die Dämmerung über Rom nieder als wir den Bus am Einsteigeplatz wieder verlassen. Wir entscheiden, direkt zum ersten gemeinsamen Nachtessen zu gehen und finden ohne Probleme, jedoch schon etwas ermüdet, unseren reservierten Tisch schön gedeckt vor.
Das angebotene Essen mit drei Gängen und einer guten Pizza als Hauptspeise kommt gut an. Gemütlich und ausgiebig wird diskutiert, natürlich in den Sprachen deutsch und französisch, gemischt wie die Reisgruppe ja auch ist. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ans bezahlen muss auch niemand denken, ist das doch bereits mit der Buchung der Reise verrechnet worden. Um das Trinkgeld kümmert sich unser mitreisender Kassier Christian, der nach der Reise eine Zusammenstellung der diversen Nebenkosten für die Reisenden anfertigen wird. Reisemüde aber in guter Stimmung begibt sich die Gruppe nach den Informationen für den Folgetag so gegen 2200 Uhr Richtung Hotelunterkunft. Die Matratzen sind hart (mein Gefühl) und der/die eine oder andere Reisende hat Mühe den ersehnten Schlaf zu finden.


Dienstag, 26.09.2017

Das Morgenessen ist ab 0730 bereit und wird herzhaft von allen genutzt, geht es doch heute ins antike Rom. Nach Sprachen getrennt besuchen wir das Kolosseum und die Umgebung mit vielen interessanten Bauwerken. Die Reiseleiterin deutsch hält uns mit ihren Kenntnissen auf Trab und verblüfft mit grossem Wissen über diese grandiosen Bauwerke. Freiwillig verlängert sie die Führung, vermutlich wegen des regen Interesses der der Reisenden, und muss sich anschliessend beeilen, den nächsten Termin nicht zu verpassen. Es ist schon sehr eindrücklich was wir hier zu sehen bekommen. Die Architektur und das Wissen der Erbauer dieser Monumente, ohne Computer wie heute, beeindruckt uns alle aufs Äusserste. Was sich dazumal in den Katakomben und der Arena im Kolosseum abspielte, kann der Besucher dieser Stätten nur erahnen und darüber staunen. Gegen 1300 Uhr ist die Führung am Ziel angekommen und wir geniessen die Sitzgelegenheiten zum Mittagessen, war doch der gesamte Rundgang zu Fuss seit wir das Hotel verlassen haben.Nach der Führung sind die Teilnehmer frei. Die Gruppe teilt sich auf, um wie geplant, Rom individuell zu erleben.


Mittwoch, 27.09.2017

Es ist früh Tagwache an diesem Tag an dem wir den Kleinstaat Vatikan besuchen. Das Frühstück ist im Eiltempo einzunehmen so dass wir mit der U-Bahn pünktlich ankommen. Wie abgemacht treffen wir uns um 0800 Uhr mit dem Sicherheitspersonal der Garde. Wir werden über den Petersplatz geführt und dürfen uns auf der gleichen Ebene ganz in der Nähe des Papstsessels einrichten. Es ist schon eindrücklich, wie die Vorbereitungen laufen, damit der Heilige Vater seine Generalaudienz halten kann. Eine eingespielte Organisation wie wir als ehemalige Profis feststellen. Der gesamten Sicherheit, der heutigen allgemeinen Weltlage angepasst, wird absolute Priorität zugedacht. Das gesamte Prozedere der Audienz, die um 0940 beginnt, ist eine gut geölte "Vermarktungsmaschinerie". Ich werde persönlich den Eindruck nicht los, dass hier Marketing zumindest an zweiter Stelle kommt! Im Anschluss an die Generalaudienz haben wir das Privileg, geführt durch junge Gardisten, den Teil des Vatikan zu Gesicht zu bekommen, den andere so nicht sehen. Der Garten, in dem auch der Papst seine Spaziergänge in Ruhe machen kann. Der Besuch der Basilika ist nicht mehr rechtzeitig zu bewältigen, hat doch die Audienz und das Danach zu lange gedauert. Individuell gehen die Teilnehmer in die Stadt und geniessen gutes Essen in den Restaurants der Umgebung. Die geplante Führung durch das Museum des Vatikan und die Sixtinische Kapelle machen die Teilnehmer individuell, ist doch aus ungeklärten Gründen der Reiseführer nicht erschienen. Auch machen sich die ersten Blessuren an den Füssen bemerkbar, respektive gesundheitliche Beschwerden zwingen zum Verzicht auf das Nachmittagsprogramm für einzelne Teilnehmer. Der letzte Teil des heutigen Tages, Besuch bei der Schweizer Garde findet pünktlich statt. Die beiden Halbardiers führen uns durch die Einrichtungen der Garde. Ihre freundliche und kompetente Art überzeugt und gefällt den Teilnehmern sehr, gibt es doch viele Fragen die gestellt werden. Auf alle Fragen erhalten wir kompetent und fundiert Antwort. Sehr überzeugend wie die jungen Schweizer ihre Aufgabe(n) hier im Vatikan wahrnehmen und ihren berechtigten Stolz nicht verbergen. BRAVO. Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende und die Reisenden nehmen das Nachtessen individuell und kleinen Gruppen ein. Die meisten sind müde und freuen sich auf das Hotelbett und die Möglichkeit sich durch Schlaf zu erholen.


Donnerstag, 28.09.2017

Unser Kamerad, Antoine Sauge, holt uns nach dem Frühstück im Hotel ab und führt uns ins Herzen von Rom. Gemütlich, aber nicht weniger anstrengend, schlendern wir durch die Touristenmassen, welche sich ebenfalls eine Sehenswürdigkeit nach der anderen ansehen und bestaunen. Das gemeinsame Mittagessen in einer Pizzeria auf der Piazza Navona, eingenommen in aller Ruhe und Gemütlichkeit, hat nach dem ausgefüllten Vortag im Vatikan gutgetan. Der freie Nachmittag wurde von den Teilnehmern unterschiedlich und individuell genutzt. Shopping war angesagt oder aber individuelle Ruhe und Erholung. Wie es sich herausstellt, haben wir auch langsam aber sicher die öffentlichen Verkehrsmittel im Griff, waren wir doch alle wieder im Hotel bereit um uns ins Nachtleben im Trastevere zu stürzen. Auf der anderen Seite des Tiber wartete ein heimeliges und kleines Restaurant auf unseren Besuch. Nach einem typisch italienischen Nachtessen mit Pasta und Fleisch konnten wir den gelungenen Tag abschliessen nachdem wir die Informationen für den letzten Tag in Rom erhalten hatten.


Freitag, 29.09.2017

0700 Frühstück, 0800 Gepäck deponiert und 0900 Treffpunkt mit Antoine, ein typisch "militärischer" Zeitplan zum Start für den letzten Tag in Rom. Die Mitreisenden von Zürich sowie Marcel und
Ana Carolina verzichten auf den Besuch an der Wirkungsstätte von Antoine, dem Convento S XII Apostoli.
Antoine empfängt uns und führt uns hinein in die Ruhe des Convento. Das Feuer in Antoine ist spürbar und die zusätzlichen Fragen der interessierten Teilnehmer regen ihn zusätzlich an uns viel von der interessanten Geschichte zu erzählen. Der Rundgang durch die gesamte Anlage inklusive der Kirche und deren Gewölbe sind äusserst interessant und zeigen uns viel über vergangene Zeiten auf. Zum Abschluss der Führung nehmen wir das bestellte Mittagessen gemeinsam ein. In dieser Zeit versucht Antoine uns den Transport trotz Streik der öffentlichen Verkehrsmittel zurück ins Hotel zu organisieren. Letztendlich können wir mit dem Bus zurück, wurde doch der Streik pünktlich wie angekündigt beendet.Lieber Antoine, allerherzlichsten Dank von uns allen.

Der Zeitplan stimmt und so ist auch der Bus welcher uns zum Flughafen bringt pünktlich vor dem Hotel. Ohne grossen Stau und für einen Freitag recht zügig, sind wir rechtzeitig vor Ort um uns die Flugtickets zu holen und den Flieder nach Genf zu besteigen. Leider verspätete sich der Abflug aus undefinierten Gründen um ¾ Stunden. Entsprechend waren wir auch später in Genf, weshalb die Verabschiedung dort recht zügig erfolgte, konnten doch die mit der SBB Reisenden noch einen günstigen Zug nehmen.Eine schöne und interessante Reise geht für uns zu Ende, denn auch die "Zürcher" haben per SMS ihre Rückkehr bestätigt.

Dank gebührt den Organisatoren, Jean-Pierre Cuche, Fred Mäder und im Vorfeld Fritz Friedli.